Kindliche Sexualität


Die kindliche Sexualität ist ein wichtiges, aber auch ein strittiges Thema, gerade im Zusammenhang mit den in den letzten Jahren immer öfter in den Medien auftauchenden Fällen von sexuellem Missbrauch. Viele Pädophile, die das Ausleben ihrer Sexualität mit Kindern befürworten, berufen sich darauf, dass Kinder ja auch eine Sexualität haben, und legitimieren so das Ausleben ihrer Neigung. Hingegen gibt es jedoch auch Leute, die der gegenteiligen Meinung sind und die Existenz jeglicher kindlicher Sexualität verneinen. Die Wahrheit liegt wohl wie so oft irgendwo dazwischen.

Kinder sind sexuelle Wesen

Schon Sigmund Freud erkannte vor über 100 Jahren, dass der Mensch von Geburt an ein sexuelles Wesen ist. Zwar sind manche seiner Ansichten (unter anderem auch durch die veränderte Gesellschaft) inzwischen überholt, doch ist in der Wissenschaft heute weitgehend unbestritten, dass es kindliche Sexualität gibt - aber auch, und das ist ganz wichtig, dass sie völlig anders aussieht als die erwachsene Sexualität. Schließlich sind Kinder nicht einfach kleine Erwachsene, sondern stehen in ihrer körperlichen, geistigen und sexuellen Entwicklung noch auf einer völlig anderen Stufe.

Deswegen kann auch das Argument, sexuelle Kontakte mit Kindern seien akzeptabel, entkräftet werden, denn selbst wenn ein Erwachsener die kindliche Neugier ausnutzt und sexuelle Handlungen an ihm ausübt, denen das Kind vielleicht sogar zustimmt, dann weiß es letztendlich nicht, auf was es sich genau einlässt, da es die erwachsene Sexualität einfach noch nicht begreifen kann. Somit hätten in einem solchen sexuellen Kontakt die beiden Partner auch völlig andere Erwartungen an die Beziehung. Während es bei dem Kind vielleicht bloße Neugier oder eine Sehnsucht nach Nähe ist, geht es dem Erwachsenen um sexuelle Befriedigung - vielleicht nicht ausschließlich, aber eben doch zu einem nicht geringen Teil.

Manche Pädophile fordern auch immer wieder die Senkung der Schutzaltersgrenze.

Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um die Altersgrenze, ab der sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Jugendlichen legal sind. In Deutschland liegt diese Grenze derzeit bei 14 beziehungsweise 16 Jahren (siehe Artikel zur Schutzaltersgrenze in der Wikipedia). Begründet wird dies oft damit, dass die bestehenden Gesetze die sexuelle Selbstbestimmung der Kinder beschränken würden. Unserer Meinung nach ist dies jedoch eine ziemlich scheinheilige Begründung, da es den Pädophilen nicht um die sexuelle Selbstbestimmung von Kindern geht, sondern darum, bei sexuellen Kontakten mit Kindern straffrei davonzukommen. Und schließlich dient die Schutzaltersgrenze nicht dazu, den Kindern damit zu schaden, sondern es geht ganz im Gegenteil darum, sie zu schützen - zumal es kein Problem ist, wenn Kinder untereinander ihre sexuellen Erfahrungen sammeln.

Umgang mit kindlicher Sexualität

Durch die anfangs bereits erwähnte immer stärker werdende Medienpräsenz des Themas Sexueller Missbrauch sind viele Eltern heute besser sensibilisiert als noch vor ein oder zwei Jahrzehnten und versuchen ihre Kinder möglicherweise stärker zu schützen als nötig. So spricht gar nichts dagegen, wenn Kinder untereinander ihre sexuellen Erfahrungen machen - im Gegenteil, dies ist für eine gesunde sexuelle Entwicklung vermutlich sogar förderlich. Wenn man Kindern jegliche Sexualität abspricht oder ihnen sogar Dinge wie das Erkunden des eigenen Körpers oder Selbstbefriedigung verbieten will, werden Kinder möglicherweise verinnerlichen, dass Sexualität etwas schlechtes sei. Wenn man sieht, dass sein Kind sich selbst befriedigt, kann man zum Beispiel mit ihm darüber reden, dass das nichts schlimmes sei, dass das Kind dies aber nur dann tun sollte, wenn es für sich alleine ist, weil Selbstbefriedigung etwas sehr persönliches ist und andere irritieren könnte.

Was Sie in diesem Bereich finden werden

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